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33. TERRA WORTMANN OPEN  13. - 21. Juni 2026

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„Mann, es ist cool, hier zu sein“

Frances Tiafoe ist zum ersten Mal in Halle – und genießt die neue Erfahrung

Boden liegt. In Stuttgart gewann der US-Amerikaner 2023 den letzten seiner bis dato drei Karrieretitel. Auch in diesem Jahr erreichte Tiafoe in Stuttgart das Viertelfinale. Mit Blick auf seine guten Ergebnisse im Schwabenland ist es umso überraschender, dass der 28-Jährige in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt bei den TERRA WORTMANN OPEN antritt.

Nach Siegen über French-Open-Finalist Flavio Cobolli am Montag und den Japaner Sho Shimabukuro am Mittwoch steht Tiafoe in Halle als erster Spieler im Viertelfinale – und das noch ohne Satzverlust. In der unteren Hälfte des Draws ist der US-Boy trotz der starken Turnierbesetzung einer der Spieler, die jeden schlagen können.

Tiafoe bei Halle-Debüt auf Anhieb im Viertelfinale

Zwischen 2016 und 2025 schlug Tiafoe in dieser Turnierwoche noch im Queen’s Club in London auf – allerdings mit mäßigem Erfolg. „Ich bin in Queens oft in der ersten Runde ausgeschieden“, erklärte er den Wechsel nach Halle bereits nach seinem Erstrundensieg gegen French-Open-Finalist Flavio Cobolli am Montag. „Ich bin gerade in einer Phase, in der ich neue Dinge ausprobiere, und hier war ich noch nie. Ich dachte mir: ‚Warum nicht? Warum nicht mal was Neues?‘“

Der Reiz des Unbekannten spielte für Tiafoe bei seiner Entscheidung für Halle eine große Rolle. „Ich meine, ich bin seit 10 Jahren auf der Tour und für mich ist es irgendwie cool, hier auf dem Gelände herumzulaufen und nicht zu wissen, wo ich hingehen soll. Das gibt einem irgendwie dieses Gefühl wie im ersten Jahr, so nach dem Motto: ‚Mann, es ist cool, hier zu sein.‘“, sagte der US-Boy, der außerdem von der Organisation deutscher Turniere schwärmte.

Schon 6:2, 7:6(4) gegen Cobolli wurde deutlich, wie wohl sich Tiafoe auf dem halleschen Rasen fühlt. Der Sieg war sein erster gegen einen Top-Ten-Spieler seit knapp zwei Jahren. „Es ist cool, solche Spieler zu schlagen, aber ich weiß, wozu ich fähig bin“, freute er sich und betonte die Wichtigkeit, bei Turnieren regelmäßig mehrere Spiele in Folge zu gewinnen. „Darum geht es ja. Ich will nicht eine großartige Woche haben und dann drei, vier Wochen lang nicht auftauchen. Ich will einfach jede Woche dabei sein, also bin ich zufrieden mit dem, was ich bisher geleistet habe.“

Fünf US-Stars in Halle am Start

Gegen Shimabukuro gelang Tiafoe der ersehnte zweite Sieg in Serie. Auf dem prall gefüllten schauinsland-reisen Court zeigte der Weltranglisten-19. eine ebenso ansprechende Leistung wie zwei Tage zuvor auf dem Centre Court der heristo-arena. Um seine weiße Weste in Halle zu erhalten, muss Tiafoe am Freitag im Viertelfinale entweder gegen Learner Tien oder Felix Auger-Aliassime bestehen. Die beiden stehen sich am Mittwochnachmittag gegenüber.

Neben Tiafoe sind bei den TERRA WORTMANN OPEN vier weitere Spieler aus den USA am Start – damit bilden die Amerikaner die größte Landesfraktion im Turnier. Während Learner Tien (6:2, 6:4 gegen Max Schönhaus) und Ethan Quinn (1:6, 6:4, 6:4 gegen Karen Khachanov) bereits am Montag ins Achtelfinale einzogen, zogen die Top-Stars Taylor Fritz (7:6, 5:7, 6:4 gegen Zizou Bergs) und Ben Shelton (7:5, 6:3 gegen Lorenzo Sonego) am Mittwoch nach.

Frances Tiafoe genießt seine Premiere in Halle. Foto: TERRA WORTMANN OPEN / Breakpoint Images