Routinier Yannick Hanfmann (Deutschland) hat den aufstrebenden jungen Joao Fonseca (Brasilien) entzaubert. Glatt mit 6:2, 6:2 setzte sich der 34-Jährige durch und darf nun auf ein weiteres Match auf dem Haller Center Court gegen den frischgebackenen Roland Garros-Sieger Alexander Zverev (Deutschland) hoffen.
Schon in den letzten beiden Jahren kam Joao Fonseca bei den TERRA WORTMANN OPEN nicht über die erste Runde hinaus und auch dieses Mal hat es nicht geklappt. Dabei wäre der 19-Jährige der jüngste Spieler seit Andrey Rublev 2017 gewesen, der in Halle das Achtelfinale erreicht.
Doch schon der Start verlief für den Brasilianer alles andere als verheißungsvoll. Yannick Hanfmann nahm dem Weltranglisten-25. sofort den Aufschlag ab. Und damit nicht genug. Nach nicht einmal 15 Minuten führte der Deutsche mit 4:0, da er nicht nur seine Aufschlagspiele gewann, sondern noch ein weiteres Break schaffte. Zwar konnte Joao Fonseca seine beiden folgenden Aufschlagspiele gewinnen, er kam aber nicht einmal zu einer Breakchance, wenn sein Gegenüber aufschlug. Erstes Zwischenresultat: 6:2 für den 34-jährigen Deutschen nach 32 Minuten.
Im zweiten Satz dauerte es bis zum 2:2, als Yannick Hanfmann wieder eine Breakchance bekam und diese sofort nutzte. Die längeren Ballwechsel bestimmte Yannick Hanfmann, die Geschwindigkeit auf dem schnellsten Belag der Welt war dem jungen Brasilianer einfach zu hoch. Lediglich, wenn sein erster Aufschlag kam, war er in der Lage das Spiel auf dem Haller Rasen zu diktieren. Yannick Hanfmann war in dieser Partie der deutlich bessere Rasenspieler. Er zog sein Spiel konsequent durch und ließ zu keinem Zeitpunkt des Matches nach. Nach 66 Minuten war das Match beendet.
„Ich habe vom Anfang bis zum Ende gut gespielt. Die Zuschauer haben mich super unterstützt. Es hat wirklich alles gepasst. Es ist mein erster Sieg hier auf dem Center Court. Das bedeutet mir wirklich sehr viel“, freute sich Yannick Hanfmann über seinen Erfolg, der zugleich sein 100. Sieg auf der ATP Tour ist.
