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33. TERRA WORTMANN OPEN  13. - 21. Juni 2026

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Aus für Khachanov in Runde eins

Qualifikant Collignon spielt sich ins Achtelfinale der 33. TERRA WORTMANN OPEN - Cobolli/Shelton stehen im Doppel-Viertelfinale

Frühes Turnieraus für Karen Khachanov. Der zweimalige Halbfinalist in Halle verlor in Runde eins gegen Ethan Quinn (USA) mit 6:1, 4:6, 4:6. Nach dem ersten Satz sah alles nach einer klaren Angelegenheit aus. Karen Khachanov spielte gut, Ethan Quinn bekam fast gar nichts auf die Reihe. Nur durch die knisternde Lautsprecheranlage ließ sich Khachanov kurz auf dem Konzept bringen, gewann den ersten Satz aber locker mit 6:1.

Doch dann kam der US-Amerikaner, die Nummer 66 der Welt, richtig in Fahrt. Ihm gelang gegen die Nummer 18 der ATP gleich im ersten Spiel des zweiten Durchgangs ein Break und bei eigenem Aufschlag ließ er nichts abbrennen. 6:4 – Satzausgleich. Im entscheidenden Satz breakte Quinn seinen Gegner zum 4:3, beim Stand von 5:3 hatte er zwei Matchbälle. Die konnte Khachanov noch abwehren, doch bei eigenem Aufschlag machte 22-jährige Amerikaner alles klar. Den dritten Matchball nutzte Quinn zum erstmaligen Einzug ins Achtelfinale der TERRA WORTMANN OPEN.

Qualifikant Raphael Collignon steht im Achtelfinale der 33. TERRA WORTMANN OPEN. Nach Zweisatz-Siegen gegen Aziz Dougaz (Tunesien) und Roberto Bautista Agut (Spanien) in der Quali, bezwang der 24-jährige Belgier, der auf Platz 51 der Weltrangliste geführt wird, in Runde eins den Australier Alexei Popyrin (ATP 90) mit 6:4, 6:2. Nächster Gegner für Collignon: der Italiener Mattia Bellucci, der Titelverteidiger Alexander Bublik aus dem Turnier geworfen hat.

Mehr als zwei Stunden duellierten sich der Niederländer Tallon Griekspoor und der Japaner Sho Shimabukuro auf Court 2. Am Ende behielt der Mann aus Gifu auf der japanischen Hauptinsel Honshu in einem engen Match mit 6:4, 3:6 und 6:4 die Oberhand. Shimabukuro, die Nummer 97 der Welt, schaffte es in der Vorwoche in Stuttgart als Qualifikant bis ins Viertelfinale. Da dies erst am Samstag beendet wurde und er dadurch nicht an der Qualifikation in Halle teilnehmen konnte, kam Shimabukuro dank der Special-Exempt-Regel direkt ins Hauptfeld der 33. TERRA WORTMANN OPEN.

Der Ungar Fabian Marozsan (ATP 61) hat seinen achten Matchball genutzt und das Erstrundenmatch gegen den Serben Miomir Kecmanovic (ATP 50) mit 6:3, 3:6 und 6:4 gewonnen. Maroszan wartet nun auf seinen Gegner, der am Mittwoch zwischen Zizou Bergs und Taylor Fritz ausgespielt wird.

Nach der Enttäuschung im Einzel gab es für Flavio Cobolli im Doppel ein Erfolgserlebnis auf Rasen. Mit seinem Partner Ben Shelton (USA) gewann der Italiener im Achtelfinale gegen das an Position drei gesetzte Duo Adam Pavlasek (Tschechien)/Andrea Vavassori (Italien) nach großem Kampf und guten Nerven. Nach einem 2:6 im ersten Satz drehten Cobolli/Shelton das Match. Erst siegte das Duo im zweiten Durchgang knapp im Tiebreak (7:5), dann machte es im Match-Tiebreak mit 10:8 den Sack zu. Für Cobollis Landsmann Vavassori war das verlorene Match eine große Enttäuschung. In den vergangenen drei Jahren stand er – zusammen mit Simone Bolelli – dreimal im Finale und gewann in Halle 2024. Cobolli/Shelton spielen jetzt gegen Marcelo Melo und Alexander Zverev. 

Karen Khachanov (l.) verlor das Erstrundenmatch gegen Ethan Quinn. Foto: TERRA WORTMANN OPEN/Breakpoint Images
Flavio Cobolli (l.) und Ben Shelton haben das Viertelfinale im Doppel-Wettbewerb erreicht. Foto: TERRA WORTMANN OPEN/Breakpoint Images