Zum ersten Mal in ihrer Turniergeschichte werden die TERRA WORTMANN OPEN ein rein amerikanisches Finale erleben. Nachdem sich Taylor Fritz im ersten Halbfinale in drei knappen Sätzen gegen Alexander Zverev durchgesetzt hatte, folgte ihm am Samstagabend Frances Tiafoe ins Endspiel. Der Weltranglisten-26. besiegte den deutschen Überraschungs-Halbfinalisten Daniel Altmaier klar mit 6:1, 6:3.
Altmaier, der das erste 500er-Halbfinale seiner Karriere bestritt, konnte nicht an seine überragenden Leistungen der vergangenen Tage anknüpfen. Noch am Freitagabend hatte er beim Sensations-Sieg über Daniil Medvedev sein bestes Tennis präsentiert. Einen Tag später lief gegen Tiafoe jedoch deutlich weniger zusammen.
Der US-Star, der mit Flavio Cobolli und Felix Auger-Aliassime zuvor bereits zwei Top-Ten-Spieler aus dem Turnier geworfen hatte, wurde seiner Favoritenrolle von Beginn an gerecht. Bei eigenem Aufschlag ließ er im ersten Satz keine einzige Breakchance zu und schnappte sich indes selbst gleich zweimal den Aufschlag von Altmaier. Nach gerade einmal 25 Minuten verwandelte er bereits seinen ersten Satzball zum 6:1.
Kampflos aufgeben wollte Altmaier jedoch nicht. Gleich im ersten Spiel des zweiten Durchgangs glänzte er mit mehreren spektakulären Punktgewinnen und ballte die Faust in Richtung seiner Box. Wenig später kam Tiafoe nach einem Volleyfehler Altmaiers trotzdem zu seinem nächsten Break und stellte auf 4:2. Der DTB-Star, der nach dem Turnier unter die besten 60 Spieler der Welt zurückkehrt, konnte sich im Anschluss keine weiteren Breakchancen mehr erspielen. Nach 1:13 Stunde verwandelte Tiafoe seinen ersten Matchball.
Beendet ist das Turnier für Daniel Altmaier damit aber noch nicht. Im Doppel – direkt im Anschluss ausgetragen – kämpft der Kempener gemeinsam mit Joao Fonseca gegen Ben Shelton/Flavio Cobolli um den Finaleinzug.
